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Sebastian Scholz hat sehr lange nach einem Schülerjob, den er werktags wie aber auch in den Ferien verrichten könnte, gesucht und trotzdem nichts gefunden. Nun ist der 19-jährige Abiturient zu dem Entschluss gekommen, dass er seine Zeit, die er benötigte, um nach Jobs zu schauen, auch besser nutzen könnte, indem er zum Beispiel mehr seinen Hobbys nachgeht. Er weiß aber auch, dass dies die Konsequenz hat, auf eine Urlaubsreise zu verzichten. „Ich kann mir auch kaum noch Klamotten, Filme oder CDs leisten“, bedauert er. Zwar bekommt er ab und an ein bisschen Geld von seiner Oma zugesteckt, aber dennoch muss er sparsamer mit seinem Taschengeld umgehen. „Ich versuche, es mir so einzuteilen, dass ich es nur am Wochenende ausgebe.“ Die weltweite Wirtschaftskrise bekommt Sebastian eigentlich nicht zu spüren. Aber er glaubt, dass die Chancen, einen geeigneten Schülerjob zu ergattern, noch weiter sinken werden.
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