Coca-Cola: Was ist drin und was ist dran?

von Max Schmitz

Coca – Cola, das wohl berühmteste aber auch berüchtigste Getränk der Welt. Um kaum ein anderes Getränk ranken sich so viele Mythen, wie um die braune Brause. Denn seine Rezeptur ist besser geschützt als jedes Staatsgeheimnis. Doch was ist dran? Zersetzt Cola unser Fleisch, werden unsere Knochen weich und führt Cola zur Diabetes Erkrankung?
Chemiker haben teilweise das Geheimnis geknackt. Wasser, Zucker, Phosphorsäure, Kohlensäure und Zitronensäure sind Bestandteile des Kultgetränkes. Zwar sind es nicht viele, jedoch  reichen genau diese für die größten Spekulationen. Die Phosphorsäure soll so aggressiv sein, dass sie Organe und Knochen schädigen bzw. erweichen kann. Tatsache ist jedoch, dass nicht viel passiert. Bei dem berühmten Cola-Fleisch Test verformt sich dieses höchstens. Dies bestätigte auch die Coca-Cola Company.

Cola = Zucker = Diabetes ?
Cola enthält viel Zucker, Zucker verursacht Diabetes, also verursacht Cola Diabetes. Eine genauso einfache, wie falsche Rechnung. Die Behauptung, dass Cola-Getränke Diabetes verursachen, ist aus wissenschaftlicher Sicht eher unwahrscheinlich. Zwar gibt es Stimme, die sagen, dass das Übergewicht, das durch starken Zuckerkonsum erreicht werden kann, gepaart mit geringer körperlicher Aktivität plus Rauchen, das Risiko erhöhen könne, an Diabetes Typ II zu erkranken. Doch ist dies wie in vielen Fällen verallgemeinert und nicht direkt auf die Cola selbst bezogen.


Doch irgendetwas muss doch an den Gerüchten stimmen. Und tatsächlich bin ich fündig geworden. Der hohe Gehalt von Phosphat bringt den Calciumstoffwechsel des Körpers aus dem Gleichgewicht, indem er die Aufnahme des Mineralstoffes Calcium in den Knochen verhindert und zu einer Minderung der Knochendichte führt . (Anja Baustein Ernährungsexpertin).

Ebenfalls gibt es überraschende Ergebnisse im Bereich des Mentos-Kaubonbons Mythos. So wird bestätigt, dass, wenn Mentos in Kombination mit sprudelnden Getränken auftritt, eine große Menge an Co2 freigesetzt wird. Dies könnte theoretisch auch im Körper stattfinden. Wenn dann die Gasansammlung nicht aus dem Körper entweichen kann, würde die Gasblase auf das Herz  drücken und somit jenes in seiner Funktion behindern. Dennoch gab es bisher keinen vergleichbaren Fall. Einer der bekanntesten Mythen unter den Hausfrauen lässt sich auch an dieser Stelle zerschlagen. Cola hilft keines Wegs bei Durchfall. Das Verhältnis von Zucker aus der Cola in Kombination mit zu wenig Salz kann im Gegenteil den Darm noch zusätzlich schwächen. Es dient lediglich der Energiezufuhr.
Ob der ganze Trouble um das wohl berühmteste Getränk der Welt dem Erfinder John Stith Pemberton gefallen hätte? Dabei wurde die Cola damals nicht als Erfrischungsgetränk, sondern als Medizin angepriesen. In Apotheken und den damals beliebten Soda-Bars gingen nur knapp 13 Gläser täglich über den Tresen. Da Gerüchten zufolge Pemberton versucht hatte Geld für seine Morphinsucht zu beschaffen, verkaufte er das Rezept und die Rechte an Coca-Cola, woraufhin der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler die Rechte ergatterte.
Heutzutage ist Cola sehr beliebt, aber auch energiereich. Zwar gibt es eine Alternative dazu: Cola Zero und Cola Light, jedoch sollen die Zuckerersatzstoffe angeblich Krebs verursachen. Laut Etikett erhalten Coca-Cola- Light-Produkte den Süßstoff Aspartam, wobei einige Untersuchungen zeigten, dass sie bei Ratten krebserregend wirken können. In bezug auf den Menschen ist das jedoch eine Vermutung, da diese Stoffe nicht ko -evolutionär sind,  also den Evolutionsprozess des Menschen nicht mitgemacht haben, sondern per Zufall erst in den 60ern von James M. Schlatter entdeckt wurden.


“You can be watching TV and see Coca-Cola, and you can know that the President drinks Coke, Liz Taylor drinks Coke, and just think, you can drink Coke, too. A Coke is a Coke and no amount of money can get you a better Coke than the one the bum on the corner is drinking. All the Cokes are the same and all the Cokes are good. Liz Taylor knows it, the President knows it, the bum knows it, and you know it.  (Andy Warhol)

aus: “Schülerlotse”, 2. Ausgabe, Juni 2009, Schülerzeitung des Geschwister-Scholl – Gymnasiums Düsseldorf

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