Sicherheit als Prüfungsthema

Der Reisebus ist und bleibt das sicherste Verkehrsmittel. Er ist sicherer als der PKW, das Flugzeug und die Bahn.

Die Statistik belegt: Busse sind im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern am sichersten. Pro Milliarde zurückgelegte Personenkilometer sterben im Bus nur 0,22 Insassen, dem gegenüber stehen 0,55 bei der Bahn, 0,95 im Flugzeug und sogar 5,59 Personen im motorisierten Individualverkehr. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesstelle für Flugfalluntersuchung, BMVBW)

Moderne Technik sorgt dafür, dass Schulklassen sicher an ihr Ziel kommen. Der Spurassistent warnt den Fahrer rechtzeitig, wenn die Gefahr droht, von der Fahrbahn abzukommen. Der Abstandsregel-Tempomant hält das Fahrzeug auf sichere Distanz zum Vordermann. Damit trägt dieses System dazu bei, Auffahrunfälle zu verhindern. Hochwertige Fahrzeuge verfügen über eine Rückfahrkamera sowie ein Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), das ein Schleudern des Fahrzeugs im Grenzbereich verhindert und so dem Fahrer hilft, den Bus auch in brenzligen Situationen unter Kontrolle zu halten.

Zudem müssen seit 1999 all neu zugelassenen Reisebusse mit Sicherheitsgurten ausgerüstet werden.




Achten Sie als Lehrer im Interesse der Sicherheit Ihrer Schüler darauf, dass diese Gurte auch genutzt werden!

Den Sicherheitsvorteil des Gurtes sollte man unbedingt nutzen. Nach einer Pause nicht vergessen, den Sicherheitsgurt wieder anzulegen - und während der gesamten Fahrt angelegt lassen! Ab 1. April 2004 drohen 30 Euro Bußgeld, wenn der Sicherheitsgurt nicht angelegt ist, obwohl der Busfahrer dazu aufgefordert hat.

Qualifizierte Chauffeure leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Bustouristik. Deshalb vergibt die gbk auch das Gütezeichen RAL Bus-Chauffeur Fahrerschulung an Unternehmer, die ihre im Reiseverkehr eingesetzten Fahrer regelmäßig schulen.

Lehrplan für den Fahrer »
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